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Aktuell News Rückblick VIVIT 10-Jahres-Kongress
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Rückblick VIVIT 10-Jahres-Kongress

Das Vorarlberg Institute for Vascular Investigation and Treatment (VIVIT) am Akademischen Lehrkrankenhaus Feldkirch hat sich in den vergangenen 10 Jahren auf internationaler Ebene als ein führendes Zentrum der medizinisch-klinischen Forschung etabliert. Entsprechend der Intention des Institutes liegt der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit bei der Untersuchung der Ursachen und damit der Therapieoptionen für gefäßbezogene Erkrankungen wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle, der häufigsten Todesursachen in der westlichen Welt.

Am Freitag, den 26. September fand aus Anlass des 10 jährigen Bestehens des VIVIT Instituts ein internationaler Forschungskongress im LKH Feldkirch statt. Praxisrelevante neue wissenschaftliche Erkenntnisse aus den besonders wichtigen Fachbereichen Diabetes, Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, und Herzerkrankungen wurden vorgestellt. International herausragende Experten berichteten über entscheidende Entwicklungen in diesen Fachbereichen; Forscher aus dem VIVIT Institut haben die Ergebnisse der eigenen wissenschaftlichen Arbeit vorgestellt.

Der Kongress wurde von Landesstatthalter Mag. Markus Wallner eröffnet. In seiner Ansprache würdigte er die zentrale Rolle des VIVIT für die medizinische Forschung Marke Vorarlberg.

Prof. Haffner aus den USA referierte über den Nutzen einer intensiven Blutzuckersenkung zur Vermeidung von Herzkreislauferkrankungen. Über den Nutzen neuer Medikamente in der Behandlung von Patienten mit hohem Blutzucker sprach Prof. Ludvik aus Wien. Doz. Säly aus Feldkirch hat neue Ergebnisse einer Studie bei 750 Vorarlberger Patienten präsentiert.

Prof. Patsch aus Salzburg sprach über die Rolle von Entzündung in der Entstehung der Insulinresistenz. Prim. Höfle aus Hohenems berichtete über die Rolle des Fettgewebes als Produktionsort für Hormone. Aus Wien stellte Prof. Wascher konservative und chirurgische Möglichkeiten zur Behandlung der Fettleibigkeit vor.

Prof. Kontush aus Paris stellte neue Fakten zur Bedeutung des guten Cholesterins (HDL-Cholestern) vor, anschließend berichtete Prof. März über Studienergebnisse zur Senkung des schlechten Cholesterins. Aus St. Gallen referierte Prof. Riesen über die Bedeutung des Cholesterins für die Entstehung eines Schlaganfalls, bevor Dr. Rein aus Feldkirch über die Bedeutung einer eingeschränkten Nierenfunktion für die Entstehung von Herzkreislauferkrankungen sprach.

Von der Universitätsklinik in Innsbruck berichtete Prof. Pachinger über aktuelle Kontroversen in der Therapie von Herzerkrankungen. Prof. Amann aus Zürich präsentierte aktuelle diagnostische und therapeutische Möglichkeiten von Herzkatheteruntersuchungen und warf dabei auch einen Blick in die Zukunft. Aus Feldkirch präsentierte Prim. Drexel Erkenntnisse über die Zusammenhänge von Stoffwechsel und Herz - ein noch sehr junges Wissensgebiet. Abschließend referierte Doz. Festa über den Prozess der Entwicklung neuer Medikamente.

Altlandeshauptmann und VIVIT-Vorstandspräsident Dr. Martin Purtscher beendete den Kongress mit einem Resumee der Erfolgsgeschichte des VIVIt im ersten Jahrzehnt. Er hob die engagierte Rolle von Prof. Drexel und seinem Team hervor.

Die internationalen Referenten zollten dem VIVIT in hohem Maße Anerkennung. Prof. März aus Heidelberg betonte „Diese Forschung in Vorarlberg wird international stark wahrgenommen“. Prof. Schernthaner aus Wien hob die Bedeutung des VIVIT in der österreichischen Forschungslandschaft hervor. „Es ist entscheidend, dass nicht nur die staatlichen Universitäten in der Forschung aktiv sind, sondern auch Schwerpunktkrankenhäuser.“

 

VIVIT 10-Jahres-Kongress (pdf)

© Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H (20.10.2008)

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