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Aktuell News 4. VIVIT Forschungskongress am 26.02.2005
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4. VIVIT Forschungskongress am 26.02.2005

Eröffnung eines Zentrums für Gefäßmedizin am Landeskrankenhaus Feldkirch.

Experten treffen sich am Landeskrankenhaus Feldkirch zum Thema “Forschung und Fortbildung im Interesse des Gefäßpatienten“. Am vergangenen Samstag wurde am LKH Feldkirch eine eindrucksvolle Leistungsshow des Gefäßforschungsinstituts VIVIT mit einer Vorstellung des Gefäßmedizinischen Zentrums kombiniert. Chefarzt Drexel betonte die enge Vernetzung von Forschung und ärztlicher Fortbildung.

Der Präsident des VIVIT Forschungsvereins, Landeshauptmann a.D. Dr. Martin Purtscher, eröffnete den Kongress mit einem vielbeachteten Vortrag zum Thema “Gedanken zur Medizinforschung: Froh- oder Drohbotschaft?“. Er beleuchtete den Fortschritt in der Medizin und stellte fest, dass der wissenschaftliche Fortschritt in Quantensprüngen abgelaufen war. Dr. Purtscher beleuchtete auch die Möglichkeiten und Grenzen moderner Forschung am Beispiel Gendiagnostik und embryonaler Stammzellen. Er kam zum Schluss, dass derzeit mehr Fragen offen bleiben als Antworten gegeben werden können und daher gerade auch in Vorarlberg aktive Forschung notwendig ist.

Prof. Florian Kronenberg aus Innsbruck berichtete über eine intensive Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Nephrologie am LKH Feldkirch und stellte neue Forschungsergebnisse zum Gefäßrisiko von Nierenpatienten dar. Dr. Stefan Aczel vom VIVIT Institut berichtete über die weltweite Anerkennung der Karrenstudie, die VN haben bereits berichtet. Hier wurde langfristig das Abwärtsgehen und das Aufwärtsgehen weltweit erstmals auf seine Stoffwechseleffekte geprüft.

Prof. Heinz Drexel, Dr. Christoph Säly und Dr. Peter Langer berichteten über die neuesten Fortschritte einer großangelegten Herzgefäßstudie am VIVIT Institut. Zahlreiche internationale Publikationen und neueste Erkenntnisse einer 4-Jahres Studie wurden berichtet. Hauptaugenmerk wurde auch durch den Psychologen am VIVIT Institut, Dr. Peter Langer, auf die psychische Verfassung der Herzpatienten gesetzt. Die internationalen Experten Prof. Hartmut Glossmann aus Innsbruck und Prof. Iris Baumgartner aus Bern betonten wie hochkarätig die Forschung am VIVIT Institut ist.

Den zweiten Teil des Programms eröffnete der Direktor der Krankenhausbetriebsgesellschaft Luis Patsch mit der Vorstellung des Gefäßzentrum am Landeskrankenhaus Feldkirch. Er berichtete über die personellen, strukturellen und gerätetechnischen Voraussetzungen für das Gefäßzentrum, welches über Jahre herangewachsen ist. Chefarzt Heinz Drexel skizzierte dann das Konzept des Gefäßzentrums mit 3 Kernabteilung, die zu einer Gesamtbetreuungseinheit im Interesse des Patienten verschmelzen: Internistische Angiologie (Bereichleiter OA Dr. Rainer Mathies), Gefäßchirurgie (Primar Doz. Wolfgang Hofmann) und interventionelle Radiologie (Prim. Doz. Manfred Cejna). Prim. Hofmann und Prim. Cejna demonstrierten auf eindrückliche Weise wie vernetzt heute ein Gefäßzentrums sein muss, Dr. Mathies zeigte die modernsten Diagnostik- und Medikamentenverfahren auf. Klares Ergebnis dieser Referate war, dass nur das Zusammenwirken der 3 Disziplinen, zusätzlich im Kontext der Forschung, eine erstklassige Therapie des Patienten garantieren.

Prof. Iris Baumgartner, leitende Ärztin am universitären Inselspital in Bern schloss den Vormittag mit einem Referat über Schnittstellen zwischen Forschung und Praxis ab. Ihr Referat bewies die Notwendigkeit für enges Kooperieren zwischen Forschung und klinischer Praxis. Nur so kann der medizinische Fortschritt rasch dem Patienten zugute kommen.

Die Veranstaltung war ein gelungener Startschuss für das Gefäßzentrum am LKH Feldkirch, mehr als 100 geladene Ärzte und Gäste dokumentierten das hohe Interesse an der Gefäßforschung und Gefäßmedizin im Land Vorarlberg.


© Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H (03.03.2005)

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