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Leistungen Harnwegsinfektionen
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Der Harn wird von den Nieren produziert (je nach Trinkmenge ca. 13 l täglich) und wird von den Nierenbecken über die Harnleiter in die Harnblase transportiert. Die Harnblase kann im Normalfall etwa 500 bis maximal 700 ml Harn speichern. Beim Harnwegsinfekt gelangen Bakterien von der Genitalregion über die Harnröhre zurück in die Blase (Blasenentzündung oder Zystitis) oder noch weiter hinauf in das Nierenbecken (Pyelitis). Wenn auch die Niere entzündet ist leidet man unter einer schweren fieberhaften Erkrankung (Pyelonephritis).
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Harnwegsinfektionen

Harnwegsinfekt ist ein Überbegriff für Entzündungen im Bereich der Harnwege, die meist durch Bakterien ausgelöst werden. Dabei handelt es sich im Allgemeinen um Bakterien aus dem eigenen Keimspektrum und nicht um eine Übertragung von anderen Personen (Ausnahme sind Harnröhren- und Nebenhodenentzündung). Das Erregerspektrum ist für alle „Etagen“ der Harnwege gleich. Am häufigsten finden sich E.coli (70%), Klebsiellen, Proteus, Pseudomonas, Enterokokken und Staphylokokken. Andere Krankheitserreger (Pilze, Viren) oder Kälteeinflüsse im Sinne einer "Blasenverkühlung" spielen eine untergeordnete Rolle.

Zur Diagnose ist auf jeden Fall eine Urinuntersuchung nötig. Wenn ein Spontan- oder Mittelstrahlharn gewonnen wird besteht allerdings oft das Problem, dass dieser mit Bakterien aus dem Scheidenvorhof oder der Vorhaut verunreinigt ist. Um genau zu wissen ob auch in der Blase Bakterien vorliegen ist es daher bei Frauen meist nötig einen Katheterharn zu gewinnen. Bei Männern genügt im Allgemeinen das Zurückziehen der Vorhaut.

Der Schweregrad des Harnwegsinfekts kann von einer einfachen Blasenentzündung bis zu einer lebensbedrohlichen Blutvergiftung (Sepsis) reichen. Die verschiedenen Krankheitsbilder sind unten detailliert dargestellt.

 



Einfache Blasenentzündung (Cystitis)
Gehäuft auftretende (rezidivierende) Blasenentzündungen
Nierenentzündung (Pyelonephritis)
Urosepsis (urologische Blutvergiftung)
Harnwegsinfekte bei Männern
Harnwegsinfekte bei Kindern

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