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Aktuell News Minimal Invasive Therapie des Vesikoureteralen Refluxes bei Kindern
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Das Röntgenbild zeigt einen einseitigen Reflux. Kontrastmittel fließt aus der Blase zurück in den Harnleiter bis in das Nierenbeckenkelchsystem.
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  Minimal Invasive Therapie des Vesikoureteralen Refluxes bei Kindern

Die Refluxerkrankung ist häufig. Nach einem fieberhaften Harnwegsinfekt wird bei durchschnittlich 40% der Kinder ein Reflux festgestellt. Die betroffenen Kinder leiden unter wiederholten, oft fieberhaften Harnwegsinfekten. Folgen dieser Nierenentzündungen sind Nierennarben, Bluthochdruck (renale Hypertonie) und Verschlechterung der Nierenfunktion.

Inzwischen steht ein minimal invasives Behandlungsverfahren zur Verfügung, womit der Reflux in über 70% der Fälle beseitigt wird. In einer kurzen Narkose wird ein Endoskop durch die Harnröhre an die Harnleitermündung in der Blase herangeführt und dann eine zuckerartige Substanz ("Deflux") unter die Schleimhaut der Harnleitermündung gespritzt.

Diese endoskopische Ureterostium Unterspritzung wurde am 14. Januar 2005 erstmals in Vorarlberg durchgeführt. Drei Mädchen im Alter von 3, 4 und 10 Jahren wurden komplikationslos behandelt. Erfreulicherweise zeigten die Kontrolluntersuchungen Ende Februar, dass der Reflux bei allen dreien beseitigt wurde.


© Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H (12.03.2005)
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