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  ESWL und Thrombozytenaggregationsgemmer

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!

Eine bekannte Nebenwirkung der Stoßwellenenergie ist bei der ESWL mit dem Auftreten von intra- und perirenalen Hämatomen zu rechnen (in der Größenordnung von 1-2%). Um dieses Risiko zu minimieren ist es notwendig, gemäß internationalem Standard, alle gerinnungshemmenden Medikamente rechtzeitig vor der ESWL abzusetzen. Spezielle Probleme machen in diesem Zusammenhang Substanzen wie Acetylsalicylsäure (auch in niedriger Dosierung wie beim Thrombo ASS 100 mg) und Diclofenac (Voltaren, Deflamat, Diclobene, usw.) wie auch alle anderen nichtsteroidalen Antiphlogistika, weil sie zum einen häufig verordnet werden und zum anderen der unkontrollierten Selbsmedikation unterliegen. Die Patienten geben solche Medikamente oft erst auf gezieltes Nachfragen an.

Daher möchten wir Sie höflich bitten, Patienten vor der geplanten ESWL gezielt nach der Einnahme solcher Substanzen zu befragen und speziell Acetylsalicylsäure 10 Tage vor der geplanten ESWL abzusetzen. Hiermit sollte es gelingen, eine effektive Steindesintegration mit niedrigem Blutungsrisiko zu erzielen und Terminverschiebungen zu verhindern.

Mit besten Dank für die gute Zusammenarbeit

und freundlichen kollegialen Grüßen

Das Urologie Team


© Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H (01.02.2007)
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