Vlbg. KH-Betriebsgesellschaft Feldkirch Strahlentherapie
 


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Abteilung Geschichte
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Siemens AG Erlangen, Medizintechnisches ArchivBestrahlungsszene im Röntgeninstitut der Frauenklinik um 1925. Die Patientin liegt unter der "WintzKanone".
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Geschichte

Die Abteilung Strahlentherapie wurde 1973 gegründet. Sie war damals Teil des Zentralen Röntgeninstituts unter Prim. M. MEIXNER und mit einem Tele-Kobaltgerät ausgrüstet. Die erste Bestrahlung fand am 17.12.1973 bei einer Patientin mit Plasmozytom Schulterschmerzen statt. Ab Februar 1974 konnten auch Brachytherapien (v.a. bei gynäkologischen Tumoren) mittels eines damals noch manuellen Cäsium-Afterloadinggeräts durchgeführt werden. Das zur interstitiellen Brachytherapie verwendete Radium wurde vom Institut FEURSTEIN bezogen.

1976 wurde die Strahlentherapie selbständige Abteilung und von Dr. Branko PREMUZIC als erstem Primarius geführt. Nach seinem Ausscheiden 1979 wurde die Abteilung interimistisch von St. Gallen mitbetreut, von 1980-2006 stand Prof. Dr. Walter RHOMBERG der Abteilung vor.
Seit 2006 untersteht die Leitung der Abteilung Prim. Doz. Dr. Alexander DeVRIES.

Ein Meilenstein in der Weiterentwicklung der Abteilung war Ende 1980 die Anschaffung eines ferngesteuerten Nachladegerätes zur Brachytherapie, 1984 wurde ein moderner Simulator erworben, die radioonkologische Bettenstation (heute 15 Betten) gibt es seit 1985.

Weitere Etappen in der Chronik der Abteilung waren der Erweiterungsbau und die Installation eines Linearbeschleunigers des Typs SL 25 (Fa. Philips). Die Kosten für Bau und Gerät betrugen damals 40 Millionen Schilling- wenig im Vergleich zu anderen Neuinstallationen dieser Zeit in Österreich.
Das alte Kobaltgerät wurde 1993 durch einen zweiten Linearbeschleuniger ersetzt. Weitere Neuerungen erfolgten durch ein computergesteuertes Blockschneidegerät und die 3-dimensionale Bestrahlungsplanung, womit die Möglichkeit zur sogenannten „virtuellen Simulation“ gegeben ist. Im Jahr 2000 wurde der große Linearbeschleuniger mit  „Multi-Leaf-Kollimatoren“ zur rascheren individuellen Feldkonturierung aufgerüstet. Seit 2002 steht ein  „high dose-rate“- Brachytherapiegerät mit Iridium in Verwendung.

Strahlentherapie ohne Physik ist in der Ära der Hochvolttherapie nicht vorstellbar. Als Physiker der ersten Stunde hat DI Dr. Elmar HILLBRAND ganz entscheidend zum Aufbau und zur Funktion der Abteilung beigetragen. Seit 1989 ist die Medizinische Physik am Landeskrankenhaus eine eigene Abteilung.

Unter der Leitung von Primar DeVries wurden viele Neuerungen und Weiterentwicklungen durchgeführt.

Im Mai 2008 wurde der "kleine" Beschleuniger (SL75/5) durch einen hochmodernen Synergy der Firma Elekta ersetzt.
Nur ein Jahr später (2009) wurde unsere Abteilung durch einem zweiten Synergy (anstelle des SL 25) erweitert. Die neuen Geräte ermöglichen uns zusätzlich vor der Bestrahlung sowohl Aufnahmen (iView) der zu bestrahlenden Region anzufertigen, als auch ein CT zu fahren (Computertomographieröhre ist direkt am Gerät angebracht), anhand von denen die Lagerung des Patienten noch genauer reproduzierbar ist. Diese zwei Modalitäten dienen aber nur der Lagerungskontrolle und nicht der Diagnositk!

Anfang 2010 wurde auch eine neuer Computertomograph der Fa. Philips installiert.

Dies bedeutete für alle Mitarbeiter Einlernen an den neuen Geräten, aber auch einen Komfort, neue und bessere Arbeitsabläufe und noch genauere Bestrahlungsmöglichkeiten für unsere Patienten.

2012 wurde Thomas Künzler, PhD neuer Leiter der Abteilung für Medizinischen Physik am LKH Feldkirch.

Im Februar 2013 hat der Bau für den dritten Linearbeschleuniger, ein Elekta Agility begonnen, welcher am 12.3.2014 in Betrieb gegangen ist. Im Anschluss erfolgte der Umbau und die Aufrüstung der bestehenden Beschleuniger.
Im Juli 2014 wurde an alle drei Linearbeschleunigern der Patientenbetrieb aufgenommen. Seither ist es uns möglich eine Hochpräzisionsbestrahlung mittels VMAT (volumetric modulatat arc Therapie) durchzuführen.

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