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Ambulanzen Endokrinologie und Osteologie
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Endokrinologie und Osteologie
Termine:
Mi, Do 11.00-12.30
Anmeldung:
erforderlich
Telefon:
05522/303-4652
Ort:
Ambulanz Ost, EG
Verantwortlich:
Leitender OA Univ. Prof. Dr. C. Säly
Leitender OA Priv.Doz. Dr. A. Vonbank,PhD,MBA
FÄ Dr. M. Wessiak
Abteilung:
Innere Medizin I Feldkirch



 

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Aufgabenstellung:

  • Spezielle Abklärung: Hormoneller Probleme und Erkrankungen der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse), der Nebennieren, der Geschlechtsorgane, der Nebenschilddrüsen, und anderer Stoffwechselerkrankungen.

  • Abklärung und Behandlung von Knochenstoffwechselstörungen, wie zum Beispiel Osteoporose (Knochenschwund), Osteomalazie (Knochenerweichung), aber auch anderer Knochenerkrankungen (Fibröse Dysplasie, Osteogenesis imperfecta, Morbus Paget,..)

Apparative Diagnostik:

A. Knochendichtemessungen

(Wirbelsäule, Schenkelhals, Ganzkörper, periprothetisch, auch Kinder- und Jugendliche messbar)

Aufklärung zu Knochendichtemessungen:

Bei der Osteodensitometrie legt sich der Patient/in auf eine Untersuchungsliege. In einem Abstand von ca. einem halben Meter fährt dann der Röntgenarm über den Messort. Dabei werden 2 verschieden starke Röntgenstrahlen durch den Körper gesendet und auch wieder vom Gerät empfangen und aus der Röntgendurchlässigkeit des Körpers kann dann ein Rückschluss auf die Knochendichte erfolgen. Die verwendete Stärke der Röntgenstrahlen ist derart minimal, dass sich nicht einmal das Untersuchungspersonal vor den Strahlen schützen muss.

Voraussetzung: Der Patient/-in muss flach liegen können. Metall soll soweit möglich vom Körper entfernt werden oder der Untersucher muss zumindest darauf aufmerksam gemacht werden, dass sich nicht entfernbare Metallgegenstände im Körper befinden.

Nachteile: Es sind keine nachteiligen Wirkungen der Knochendichtemessung bekannt.

B. Body-Composition: Misst die Körperfett-Muskel-Knochen-Zusammensetzung

Aufklärung: funktioniert wie Knochendichtemessung. Mit dieser Untersuchung ist es möglich die exakte Zusammensetzung des gesamten Körpers mit Muskeln, Fettgewebe und Knochen zu messen. Zudem ist es möglich, Subanalysen einzelner Körperregionen vorzunehmen.

C. Hormon-Funktionstest

In welchen Situationen ist ein Hormontest erforderlich?

  • Bei Verdacht auf Nebennierenerkrankungen
  • Bei Hypophysenerkrankungen (Hirnanhangsdrüse)
  • Bei übermäßigem Haarwuchs
  • Bei Haarausfall
  • Bei manchen Formen des Bluthochdrucks, u.a.

Informationen zum Hypophysenhormontest

Notwendigkeit des Tests:

  • Zustand nach Hypophysenoperation - Ist die Hypophysenhormonfunktion vor allem die Stresshormon-, Schilddrüsenhormon- und Wasserregulation intakt ?
  • Ein Mangel dieser Hormone ist mitunter lebensgefährlich.
  • Falls erforderlich können aber auch Geschlechtshormone und Wachstumshormone gemessen! - Diese Werte sind unter anderem deshalb interessant, weil dadurch die Lebensqualität merklich positiv beeinflusst werden kann, bzw. auch z. B. Osteoporose verhindert werden kann.

Mögliche Nebenwirkungen der Testung:

  • Kurzdauerndes Hitzegefühl
  • Metallischer Geschmack nach Gabe der stimulierenden Medikamente; diese Erscheinungen treten relativ häufig auf und sind nur sehr kurz anhaltend.
  • Falls die Testung (dies wird eher selten erforderlich sein) mit der Gabe von Insulin durchgeführt wird, kommt es erwünschterweise zu einem kontrollierten Unterzucker. Während dieser Phase wird der Patient/-in besonders genau überwacht. Die daraus resultierende Stressreaktion (Schwitzen, Hungergefühl, Unruhe) zeigt, ob der Körper ausreichend auf solche Situationen reagieren kann und die ausreichende Reaktion auf Stress kann mittels Bluttests bestätigt werden. Zudem ist es jederzeit möglich, den Test mit einer Infusion (Zucker) abzubrechen.
  • Extrem selten könnte auch eine allergische Reaktion auf die stimulierenden Medikamente auftreten.
  • Falls ein Hypophysenadenom vorliegt, muss berücksichtigt werden, dass es zu einer Einblutung in das Hypophysenadenom kommen kann. Dies ist bisher extrem selten und wenn, vor allem bei großen und/oder bestrahlten Tumoren beschrieben worden. Eine Einblutung kann aber auch spontan ohne die Einwirkung eines Tests auftreten. Dadurch kann eine sofortige neurochirurgische Operation notwendig werden und die Hypophysenfunktion könnte sich dadurch verändern (auch verschlechtern).
  • Bei aktuellen Herzbeschwerden oder Krampfleiden muss zusammen mit dem Arzt entschieden werden, ob der Hormontest mit Insulin durchgeführt werden kann. Andere Tests sind von dieser Einschränkung nur selten betroffen.


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