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Home Kängurus mit gebrochenem Herzen, heisere Hähne und Schmetterlinge im Teddybärenbauch…
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Die hochmotivierten Initiatoren des Teddybärkrankenhauses Feldkirch (v.li. nach re.): Natascha Prugger (Logistics and Creativity), Anna Edlinger (Client Care), Lisa Marie Dertinger (Human Ressources), Dominik Klug (Project Management), Andreas Hasenburger (Publicity, Print and Social Media). Vanessa Dunst und Delal Bektas (Sponsoring and Finances), Christa Mittelberger, Laura Ehrle (Publicity, Print and Social Media) fehlen am Foto.
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Die kleinen Besucher lassen ihren pelzigen Liebling im Teddybärkrankenhaus Feldkirch behandeln: Sie sind voll und ganz bei der Sache
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  Kängurus mit gebrochenem Herzen, heisere Hähne und Schmetterlinge im Teddybärenbauch…

Das Teddybärkrankenhaus kommt zum zweiten Mal auf Besuch ins LKH Feldkirch

Am 27. und 28. September 2017 wird sich das Landeskrankenhaus Feldkirch zum zweiten Mal in einem ganz anderen Licht zeigen: Spielerisch werden vormittags für Kindergartenkinder aus dem Raum Feldkirch und nachmittags für alle interessierten Kinder aus Vorarlberg im Alter zwischen drei und sechs Jahren Spitalssituationen nachgestellt und erklärt. Es wird geröntgt, Blut abgenommen und operiert - wie in der Realität. Allerdings nicht an echten Patienten, sondern an den eigenen, mitgebrachten Teddybären und Puppen, die die Kleinen mitbringen, um sie entsprechend verarzten zu lassen. Die Behandlung der pelzigen Freunde wird von „Teddy-Doktoren“ - Medizinstudierende der österreichischen medizinischen Universitäten, Schüler der GKPS Feldkirch und Pharmaziestudenten - durchführt.

…wie in der Realität…

Das Kind wird vom Teddyarzt empfangen und führt zu Beginn die „Patienten“-Anmeldung durch. Im Anschluss nimmt es im Wartezimmer Platz. Hier hat es die Möglichkeit zu malen, zu spielen und sich an die Umgebung zu gewöhnen. Von dort wird das Kind („Angehöriger“) und dessen Kuscheltier („Patient“) von einem Teddyarzt abgeholt und in das Untersuchungszimmer begleitet. Gemeinsam mit dem Kind wird die Anamnese erhoben: Basis hierfür ist die bereits im Kindergarten oder zuhause konstruierte Krankengeschichte. Im Zuge dessen kann das Kind medizinische Instrumente wie das Stethoskop, Otoskop, Reflexhammer u. ä. kennenlernen und benutzen. „Das Ziel dieser Simulation ist die Reduktion von Ängsten der Kinder vor Ärzten, Ärztinnen und Spitälern, durch Wissenserwerb und spielerische Darstellung des Krankenhausalltags“, erklärt Prim. Univ. Prof. Dr. Burkhard Simma, Leiter der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde am Schwerpunktkrankenhaus Feldkirch.

…alles für die Genesung des Kuscheltieres…

Im Behandlungsraum werden die Stofftiere je nach Diagnose in unterschiedlichen Stationen wie etwa dem Labor, der Röntgenabteilung oder der Chirurgie behandelt. Nach der Untersuchung folgt der Gang in die Apotheke, in der gegen Rezept Teddybären-Medikamente wie Bauchwehbirne oder Kopfwehbanane ausgegeben werden. Diese sollen zur raschen Genesung des Kuscheltieres beitragen.

Besondere Highlights: Rettungswagens und Riesenbär

Dank des Roten Kreuz Vorarlberg wird auch heuer wieder ein Rettungswagen vor dem LKH Feldkirch positioniert: Die Mädchen und Buben können den Wagen von Innen besichtigen und erkunden. Ein Bär in Lebensgröße wird regelmäßig durch die Kindergruppen spazieren und bestimmt für große Augen und nachhaltige Begeisterung sorgen. Außerdem werden diesmal auch die Zähne bei der neu vorbereiteten Zahnstation unter die Lupe genommen.

Hochmotivierte Organisatoren

„Kindern soll durch dieses Projekt der Spitalsalltag näher gebracht und die Angst vorm Arzt genommen werden“, betont Dominik Klug, der die Idee des Teddybärkrankenhaus letztes Jahr erstmals nach Vorarlberg umgesetzt hat. Neun Medizinstudentinnen und -studenten organisieren das Teddybärkrankenhaus nun zum zweiten Mal ehrenamtlich und eigenständig, alle sind wieder mit viel Herzblut dabei. Dominik Klug (Project Management), Natascha Prugger (Logistics and Creativity), Andreas Hasenburger, Christa Mittelberger, Laura Ehrle  (Publicity, Print and Social Media), Lisa Marie Dertinger (Human Ressources), Vanessa Dunst und Delal Bektas (Sponsoring and Finances) und Anna Edlinger (Client Care)  haben bereits jahrelang Erfahrung im Teddybärkrankenhaus Innsbruck gesammelt. Alle neun sind Mitglieder der Austrian Medical Students‘ Association (AMSA): ein Verein österreichischer Medizinstudenten, der u.a. hinter dem Teddybärkrankenhaus, internationalen Studentenaustauschen, Sexualaufklärung in Schulen („Achtung°Liebe“), Aktionen zum Welt-Aids-Tag, Ernährungsberatung in Schulen („Grips statt Chips“), Nichtraucherkampagnen u.v.a. steht.

Wichtig ist eine gute Vorbereitung!

Im Zuge der Vorbereitung auf den Aufenthalt im Teddybärkrankenhaus sollen die Kinder im Kindergarten oder zuhause eingehend auf die Themen Krankheit, Arztbesuch und Spital vorbereitet werden. Die Kranken­geschichte für die kranken Stofftiere soll bereits parat sein. Am Tag des Krankenhausbesuches darf das eigene, kranke Stofftier auf keinen Fall fehlen! Der Besuch im Teddybärkrankenhaus dauert ca. eine Stunde, eine kleine Obstjause und Wasser sind vorbereitet.

Fact Box

Teddybärkrankenhaus Feldkirch

Panoramasaal, LKH Feldkirch

Mittwoch, 27. September 2017

8.30 Uhr - 11.30 Uhr für Kindergärten

14:00 Uhr - 17:00 Uhr für private Besucher

Donnerstag, 28. September 2017

8.30 Uhr - 11.30 Uhr für Kindergärten

14:00 Uhr - 17:00 Uhr für private Besucher

Kindergärten wurden direkt angeschrieben, die Anmeldungen sind abgeschlossen.

Privatpersonen können sich unter www.teddy-krankenhaus-feldkirch.at anmelden.

 


© Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H (21.09.2017)
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