Eineiige Drillinge am LKH Feldkirch zur Welt gekommen (06.08.2007)
In der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Landeskrankenhaus Feldkirch haben am Montag, dem 06.08.2007, die Drillinge Amy, Kim und Zoe das Licht der Welt erblickt.
Drillingsgeburten sind an und für sich schon eine Besonderheit, aber die drei Babys sind zusätzlich auch noch eineiige Drillinge , welche ganz spontan ohne künstliche Befruchtung entstanden sind. Zur Hintergrundinformation: Die Wahrscheinlichkeit von eineiigen Drillingen liegt bei 1 zu 200 Millionen Geburten!
Zur Vorbereitung der Geburt der Drillingsmädchen standen die Eltern in engem Kontakt den Ärzten der Abteilung der Frauenheilkunde und Kinderheilkunde des Landeskrankenhauses Feldkirch.Nach eingehender Planung wurde die Geburt am Montag in der 33. Schwangerschaftswoche mittels Kaiserschnitt durchgeführt. Für jedes der Babys stand jeweils auch ein Team an Kinderärzten bereit, das sich um die Kleinen im Anschluss an die Geburt und den Erstkontakt mit der Mutter gekümmert hatte. Die Babys hatten ein Geburtsgewicht von 1500 Gramm und waren jeweils 40 cm groß.
Drillingsgeburt ist großes Glück für alle
"Es ist für unsere Abteilungen und für das Landeskrankenhaus auch aus medizinischer Sicht ein großes Glück, dass wir die eineiigen Drillinge bis zur 33. Woche im Bauch der Mutter halten konnten, sodass die Kinder altersentsprechend entwickelt auf die Welt kommen konnten", freut sich auch Prim. Doz. Dr. Schwärzler über dieses seltene Ereignis. "Die Teams beider Abteilungen kümmern sich nun darum, dass es sowohl Mutter und Kindern gut geht. "Es geht den Babys gut, aber aus medizinischer Sicht ist bei Frühgeborenen natürlich immer mit höchster Umsicht und Sorgfalt zu handeln", informiert OA Dr. Guido Müller, stv. Leiter der Kinderheilkunde.
"Wir respektieren die Privatsphäre der Kinder und der Mutter und freuen uns auf einen gemeinsamen Fototermin, sobald die Drillinge die Frühgeborenen-Station verlassen können. Bis dahin bitten wir daher dem Wunsch der Eltern entsprechend alle, die verständlicherweise großes Interesse haben, vorerst von einer direkten Kontaktaufnahme abzusehen", meint Schwärzler zu den vielen Anfragen für einen ersten Blick auf die Kleinen und zu den Glückwünschen, die bereits an die Eltern und das Landeskrankenhaus ergangen sind.
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