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Aktuell News Heilmassage - eine oft unterschätzte Therapieform
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  Heilmassage - eine oft unterschätzte Therapieform

Seit einiger Zeit wurde der Beruf des Masseurs im medizinischen Bereich auf eine neue gesetzliche Grundlage gestellt und wird auch gezielt therapeutisch eingesetzt. Die Ausbildungszeit für einen Heilmasseur beträgt heute rund 3.000 Unterrichtseinheiten, im Vergleich zu früher mehr als das zehnfache. Die Abteilung für Physikalische Medizin und Rehabilitation am LKH Feldkirch und am LKH Rankweil ist als Praktikumsstelle ebenfalls mitbeteiligt an der Ausbildung. Besonders wichtig ist dem Abteilungsleiter die Anerkennung der Massage als Teil des Therapieprogramms für Patienten. Mittlerweile belegen zahlreiche Studien die Wirksamkeit und Wirkung die wichtige Rolle der Massage im Rahmen einer gezielten Patientenbehandlung. An beiden Landeskrankenhäusern erfahren täglich rund 30 Patienten eine Heilmassage. Für eine nachhaltige Wirkung sollte die gesamte Behandlung sowohl von niedergelassenen  Masseuren wie auch Physiotherapeuten weitergeführt werden.

Nicht nur die Wirkung der Heilmassage spricht für sich, mittlerweile ist diese auch juristisch aufgewertet: Das neue Heilmasseurgesetz (MMHMG, 2002) wertet den Beruf des Masseurs, gerade was den Aspekt der Therapie anbelangt, auf. Genügten beispielsweise vor einigen Jahren zum Teil eine kurze Ausbildung von ca. 210 Unterrichtseinheiten, so sind die neuen Heilmasseure ca. 3000 Stunden (davon ca. 50% Theorie) ausgebildet worden. Damit änderte sich die Positionierung eines „neuen“ Heilmasseurs im therapeutischen Team. Auch an der Abteilung für Physikalische Medizin und Rehabilitation sind unter dem Aspekt der ganzheitlichen Behandlung insgesamt sieben Masseurinnen und Masseure beschäftigt, täglich erfahren rund 30 Patienten die Wirkungen der spezifischen Heilmassage. Der Leiter der Abteilung, Prim. Univ. Doz. Dr. Thomas Bochdansky, setzt sich auch persönlich für die allgemeine Anerkennung der Massage zu medizinischen Zwecken ein: „Neueste wissenschaftliche Studien belegen diesen wichtigen Stellenwert der Heilmassage. Um dieser neuen Situation gerecht zu werden, bedarf es auch einer neuen Terminologie. Damit können wir  therapeutische Ziele wie zum Beispiel die Reduktion von Schwellungen (Lymphödem) formulieren, die entsprechende Art der Massage ihrer Bedeutung nach auch gegenüber dem Patienten richtig benennen, auswählen und die jeweilige Technik anwenden.“

Heilmassage: Auch Akzeptanz des Patienten ist für positiven Heileffekt notwendig
Auch der Patient selbst muss die Heilmassage als medizinische Therapie anerkennen. Durch dieses Verständnis ist die Mitarbeit des Patienten im Rahmen des gesamten Therapieprogramms erhöht. So können die „aktiven“ bewegungstherapeutischen Übungen in Kombination mit einer entsprechenden Massage mit einer optimaleren Intensität durchgeführt werden. Als ein allgemein bekanntes und bereits akzeptiertes Spezialgebiet der Massage ist auch die  Akupressur oder die spezielle chinesische Massage (Tuina) oder die manuelle Lymphdrainage zu nennen. „Die verschiedenen Wirkungsebenen der Massage lassen sich aus den Grundlagen der Physiologie ableiten. So können beispielsweise vom Nacken ausgehende Kopfschmerzen interdisziplinär behandelt werden: Sowohl der Physiotherapeut wie auch der Masseur können  dem betroffenen Patienten helfen“, erklärt Prim. Doz. Bochdansky die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Physiotherapeuten und Massage-Team.

Factbox:

 

  • Spezialqualifikationen:
    Im Rahmen dieses Gesetzes sind auch Spezialqualifikationen vorgesehen wie z.B.: Elektrotherapie z.B. für Schmerzbehandlung und Muskelstimulation und Regenerationsunterstützung, Hydro- und Balneo-Therapie (Wasser- und Bäderheilkunde). 
    Diese Spezialbehandlungen stehen auch den Patienten auch an der Abteilung für Physikalische Medizin und Rehabilitation an den Landeskrankenhäusern Feldkirch und Rankweil zur Verfügung.

 




© Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H (20.08.2007)
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