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Erklärung von Fachbegriffen

Was ist Nuklearmedizin?

Nuklearmedizin ist ein Fachgebiet der Medizin, in dem Radiopharmaka (radioaktive Arzneimittel) für Diagnose oder Therapie angewendet werden. Die Untersuchungen werden oft als "Szintigraphie" oder "Scan" bezeichnet. Im Gegensatz zu radiologischen Untersuchungen liefert die Nuklearmedizin Aussagen über Funktion und Stoffwechsel verschiedener Organe.

Was ist eine Szintigraphie?

Es handelt sich hier um eine Untersuchung, bei der eine geringe Menge eines Radiopharmakons verwendet wird, wobei die Verteilung des Radiopharmakons in verschiedenen Organen des Körpers bildlich dokumentiert wird. Diese Bilder sollen dazu beitragen, die Erkrankung genauer zu definieren.

Was ist ein Radiopharmakon?

Um eine nuklearmedizinische Untersuchung durchzuführen, wird wie bereits erwähnt, ein mit einem Radionuklid markiertes Arzneimittel, das Radiopharmakon, in den meisten Fällen intravenös oder fallweise oral verabreicht. Die in der Medizin für diagnostische Zwecke verwendeten Radiopharmaka haben in der Regel eine sehr kurze Halbwertszeit (Stunden bis wenige Tage). Das am häufigsten für diagnostische Zwecke verwendete Radiopharmakon ist Technetium-99m, es ist ausgezeichnet für die Szintigraphie geeignet, darüberhinaus hat es eine sehr kurze Halbwertszeit von 6 Stunden. Radiopharmaka werden in sehr geringen Dosen (Spürdosen) verabreicht und bewirken im allgemeinen keine Arzneimitteleffekte.

Was ist eine Kamera?

Die Verteilung der Radiopharmaka im Körper wird mit speziellen Untersuchungsgeräten, den sogenannten Gammakameras, sichtbar gemacht. Diese können die jetzt vom Körper ausgehende Strahlung "sehen" und in ein diagnostisches Bild, ein sogenanntes Szintigramm verwandeln. Dadurch unterscheiden sich nuklearmedizinische Untersuchungen auch von Röntgenuntersuchungen, bei denen die Strahlen von außen (von einer Röntgenröhre ausgehend) durch den Körper gesandt werden.

(Text zur Verfügung gestellt von der Österreichischen Gesellschaft für Nuklearmedizin)

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