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Leistungen Dialysestation Hämoperfusion
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Hämoperfusion

Die Hämoperfusion ist die wirkungsvollste Massnahme zur extrakorporalen Giftelimination. Das Blut des Patienten wird durch adsorbierendes Material (beschichtete Aktivkohle, Neutralharz Amberlite XAD-4) geleitet und dabei wird der Giftstoff an diese Adsorbentien gebunden. Auch lipophile, nicht dialysierbare Giftstoffe können so aus dem Blut eliminiert werden. Wesentlichste Nebenwirkung ist die Adsorption von Thrombozyten. Bei jeder Hämoperfusion muss mit einem Abfall der Thrombozyten bis zu 40% gegenüber dem Ausgangswert gerechnet werden (Henschler 1998). Um endogenes oder exogenes Toxin zu beseitigen, wurde bei Patienten mit einer Urämie, einem Leberversagen oder einer akuten Intoxikation mit Acetaminophen, Barbituraten, Glutethimid, Methaqualon, Methyprylon oder Theophyllin eine Hämoperfusion mittels Aktivkohle durchgeführt. Hämoperfusion durch Aktivkohle wird mit substantiellen Schäden an Blutbestandteilen, wie z.B. an den Blutplättchen (Thrombozyten), den Leukozyten und den Erythrozyten assoziiert. Zudem kommt es zu Emboli aus freien Aktivkohlebestandteilen. Durch eine Beschichtung der Aktivkohle mit einem bikompatiblem Polymer, z.B. Poly-(Hydroxyethylmethacrylat), wird dieser Gefahr entgegengewirkt (McEvoy 1992a).


© Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H (24.09.2004)
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Leistungen Dialysestation Hämoperfusion
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