Vlbg. KH-Betriebsgesellschaft Feldkirch Innere Medizin II
 


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Unser Ärzteteam
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Das Leistungsportfolio der

Abteilung für Innere Medizin II: Onkologie, Hämatologie und Gastroenterologie

Unsere Leistungen sind schwerpunkthaft gebündelt auf folgende Inhalte:

  • Bösartige Erkrankungen: alle Organe (Onkologie) 
  • Bösartige Erkrankungen: Schwerpunkt Brustkrebs 
  • Bösartige Erkrankungen: Schwerpunkt Krebserkrankungen des Verdauungstraktes 
  • Bösartige Erkrankungen: Schwerpunkt molekulare- und Immunonkologie
  • Gutartige und bösartige Erkrankungen des Blutes (Hämatologie)
  • Erkrankungen des Verdauungstraktes (Gastroenterologie)
  • Endoskopie
  • Erkrankungen der Leber (Hepatologie)
  • Entzündliche Darmerkrankungen
  • Klinische Forschung/akademische Medizin:   Studienambulanz/Studienbüro 
  • Ernährung: Diätologie  

 

Nähere Informationen dazu entnehmen Sie bitte den folgenden Kurzbeschreibungen.

 

Bösartige Erkrankungen: alle Organe (Onkologie)

Krebserkrankungen stellen eine Zäsur im Leben der Betroffenen dar. In unserer Abteilung sind wir spezialisiert auf die medikamentöse Behandlung von Krebserkrankungen. Dabei kommen sämtliche Therapieverfahren - klassische und neueste - zum Einsatz:

  • Chemotherapie
  • zielgerichtete Therapie (molekulare Onkologie)
  • Immuntherapie (Immunonkologie)
  • virusbasierte Therapieformen (onkolytische Viren)
  • moderne Therapiekonzepte im  Rahmen von klinischen Studien

Als einzige Abteilung mit Schwerpunkt Onkologie in Vorarlberg, setzen wir diese regelmäßig bei ca. 11.000 Patientenkontakten/Jahr ein und sind mit 6 onkologischen ExpertInnen 7 Tage pro Woche und 24 Stunden am Tag für Sie verfügbar. Diese Schwerpunktbildung ermöglicht es uns, viel Erfahrung mit diesen Therapieformen zu sammeln. Diese ist sehr wichtig, da es nicht nur um die Verabreichung der Therapie geht. Vielmehr sind es die begleitenden Maßnahmen, die die Verträglichkeit der Therapie verbessern und die Entfaltung deren Wirkung ermöglicht. Gleichzeitig achten wir sehr bewusst auf die speziellen Bedürfnisse unsere PatientInnen in einer meist schwierigen Lebenssituation. Aus diesem Grund arbeiten in unserem Team verschiedene Berufsgruppen eng zusammen. Durch unsere aktive Teilnahme an klinischen Studien, aktuell etwa 30, sichern wir unseren PatientInnen die direkte Teilhabe am medizinischen Fortschritt in der Behandlung zu und sind selbst Teil eines internationalen Expertennetzwerkes .

 

Bösartige Erkrankungen: Schwerpunkt Brustkrebs

Brustkrebserkrankungen zählen zu den häufigsten Krebserkrankungen. Bei der Frau ist er der häufigste. Alleine in Vorarlberg erkranken jährlich etwa 230 Frauen daran. Der Großteil der Betroffenen wird am LKH Feldkirch behandelt, wobei hierfür mit dem Brustzentrum eine eigene Struktur geschaffen wurde. Aufgrund unserer Expertise in der medikamentösen Therapie von Krebserkrankungen sind wir ein wesentlicher Partner in dieser Struktur und behandeln Patientinnen und Patienten mit sämtlichen Therapieformen in jeder Krankheitssituation. Gemeinsam mit den Partnern aus Gynäkologie, Strahlentherapie, Radiologie und Pathologie unterziehen wir uns einer regelmäßigen externen Überprüfung, um die Qualität unsere Behandlung unabhängig darstellen zu lassen. So können wir jederzeit reflektiert handeln. Ein großes Anliegen ist uns, modernste Therapieansätze anbieten zu können und selber Teil eines Expertennetzwerkes zu sein. Aus diesem Grund sind wir Mitglieder der österreichischen Studiengruppe ABCSG , in der Brustkrebs zentraler Bestandteil der Forschung ist. Klinische Studien gehören somit zum Alltag der Abteilung und stehen unseren Patientinnen ständig zur Verfügung.

 

Bösartige Erkrankungen: Schwerpunkt Krebserkrankungen des Verdauungstraktes

Dieser Schwerpunkt ist besonders ausgestaltet, da die Abteilung zwei der dafür nötigen Disziplinen vereint: die Gastroenterologie und die Onkologie. Gemeinsam sind wir in der Lage, sowohl komplexe diagnostische als auch therapeutische Maßnahmen in der Betreuung von Patienten mit Krebserkrankungen im Verdauungstrakt (viszerale Onkologie) unabhängig ihrer Art zu erbringen. Im Vordergrund steht die Vorbeugung (Ernährung etc.)  die endoskopischen Leistungen der Abteilung wie auch die medikamentöse Tumortherapie. In Kombination kann das optimale Ergebnis für die Betroffenen erreicht werden, wobei die Zusammenarbeit mit Chirurgie und Strahlentherapie  dafür nötig ist. Diese findet strukturiert im Rahmen von regelhaft stattfindenden Besprechungen („Boards“) statt, sodass auf keine Expertise verzichtet werden muss und das Behandlungsteam über die Abteilungsgrenzen über den Behandlungsplan des Patienten informiert ist. Auch hier sind wir in ein akademisches Netzwerk eingebettet, dass die Behandlung von PatientInnen in Studien ermöglicht.

 

Bösartige Erkrankungen: Schwerpunkt molekulare- und Immunonkologie

Krebs wird in der modernen Medizin als eine Erkrankung aufgefasst, die durch Veränderungen im Erbgut entstehen. Daraus hat sich in den letzten Jahrzehnten der Ansatz der „zielgerichteten Therapie“ entwickelt: durch Wissen über diese molekularen Veränderungen ist es möglich, diese gezielt zu beeinflussen. Des Weiteren sind viele

Krebserkrankungen durch eine Aktivierung des Immunsystems angreifbar, was in den letzten Jahren Einzug in die klinische Onkologie gehalten hat. Viele Krebserkrankungen verhalten sich in dieser Hinsicht ähnlich, aber auch doch wieder nicht. Der kritische Umgang mit diesen neuen Therapieformen ist, neben eines besonderen Nebenwirkungspektrums, verlangt besonderes Wissen und Erfahrung in diesem Bereich. Aufgrund dessen findet sich dieser Schwerpunkt in der Abteilung, der Krebserkrankungen unabhängig ihren Ursprungs betrachtet. Vor allem in diesem Bereich ist die Einbettung in ein akademisches Netzwerk  Voraussetzung. Als Mitglied in vielen dieser, gewährleisten wir auch hier den Zugang zu neuesten Erkenntnissen.

 

Gutartige und bösartige Erkrankungen des Blutes (Hämatologie)

Das Spektrum der Erkrankungen des Blutes ist vielfältig. So behandeln wir akute Erkrankungen wie die akuten Leukämien oder hochaggressive Lymphdrüsenkrebserkrankungen, die rasches Handeln erfordern, gleichermaßen wie weniger aggressive Leukämien und Lymphdrüsenkrebsformen. Insgesamt werden im Rahmen unseres Hämatologieprogrammes gleich viele Patienten behandelt, wie im Schwerpunkt der Onkologie. Eine spezielle Form der Therapie hämatologischer Erkrankungen ist die allogene Stammzelltransplantation. Diese ist nur in Zentren vorgesehen, wobei wir hier eine enge Kooperation mit der Medizinischen Universität Innsbruck  pflegen. In der Hämatologie dreht sich jedoch nicht alles um bösartige Erkrankungen. So gehört auch die Diagnose und Behandlung gutartiger Veränderungen des Blutes zu den Schwerpunkten unserer Abteilung. Diese reichen von nicht-bösartigen Vermehrungen der roten Blutzellen, der Blutplättchen bis hin zu sehr seltenen Erkrankungen wir Thalassämien. Weiters werden auch Erkrankungen des Immunsystems und der Blutgerinnung diesem Schwerpunkt zugerechnet. Wie auch bei der Behandlung anderer Erkrankungen ist die Behandlung im Rahmen klinischer Studien möglich.

  

Erkrankungen des Verdauungstraktes (Gastroenterologie)

In der Gastroenterologie befassen wir uns mit der Prävention, Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Verdauungstraktes, also Speiseröhre, Magen und Darm, und deren assoziierte Organe: Leber, Gallensystem, Bauchspeicheldrüse. Das Erkrankungsspektrum ist vielfältig und reicht von Magengeschwüren, Hepatitis, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen bis hin zu bösartigen Erkrankungen des Verdauungstraktes. Hinzu kommen Erkrankungen, die mit einer funktionellen Störung einhergehen: Reizdarmsyndrom, Unverträglichkeiten (Milch- oder Fruchtzucker etc.) oder die Gluten-Unverträglichkeit. Als einzige Schwerpunktabteilung in Vorarlberg sind wir zudem mit 4 ExpertInnen in diesem Schwerpunkt für 24 Stunden am Tag an 7 Tagen in der Woche für gastroenterologische Notfälle für Sie da. Dies sind meist Blutungen aus dem Magen-Darmtrakt, oder ein akut gewordenes Gallensteinleiden. Diese müssen unter bestimmten Bedingungen so schnell wie möglich endoskopisch behandelt werden, was bei uns jederzeit möglich ist. Dieses Angebot gilt für komplizierte Eingriffe oder Notfälle in der Nacht und am Wochenende auch für alle anderen Krankenhäuser in Vorarlberg. Wichtig ist zu erwähnen, dass wir auch hier eine enge Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität in Innsbruck für komplexe Problemstellungen, vor allem bei Lebererkrankungen, pflegen. Eingegliedert sind wir zudem in die österreichische Fachgesellschaft dieser Disziplin (www.oeggh.at

 

Endoskopie

Die Endoskopie ist eine zentrale Kompetenz in der Gastroenterologie. Sie ist unverzichtbar, wenn es um die Prävention, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Verdauungstraktes geht. Am bekanntesten ist wohl die Vorsorgedarmspiegelung - das Spektrum und die Möglichkeiten in dieser Disziplin gehen jedoch weit darüber hinaus. Folgende Untersuchungsmethoden werden in unserer Abteilung regelmäßig in der Diagnostik angewendet:

  • Magen- und Darmspiegelung (Gastro- und Koloskopie)
  • Darstellung der Gallenwege (ERCP)
  • Ultraschalluntersuchung, auch i.R. der Endoskopie (Endosonographie)

Alle diese Untersuchungsmethoden können auch durch sogenannte Interventionen ergänzt werden. Es können Gewebeproben entnommen, kleine Polypen mittels Zange oder Schlinge (EMR) abgetragen werden, große Läsionen werden flächenhaft abgetragen (ESD) oder im gesamten mittels einer Vollwandresektion entfernt (EFTR). Verengungen von Gallenwegen, Speiseröhre oder Darm können mittels Stents behandelt werden. Hinzu kommt eine Vielzahl von Gewebeentnahmen, die gezielt im Rahmen einer Endosonographie durchgeführt werden. Im Gesamten führen wir in unserer Abteilung mehr als 4000 solche Untersuchungen mit oder ohne Interventionen durch, was uns die Ansammlung entsprechender Erfahrung und Fertigkeiten ermöglicht.

 

 Schwerpunkt Erkrankungen der Leber (Hepatologie)

In der Hepatologie dreht sich alles um die Leber und die Gallenwege, somit einem der wichtigsten Entgiftungsorgane des Menschen. Erkrankungen mit der Leber hängen mit vielen Umständen zusammen. Alkohol ist als einer der wichtigsten Auslösefaktoren für eine Leberzirrhose bekannt. Daneben spielen jedoch auch andere Ursachen eine wesentliche Rolle: Virusinfektionen der Leber (Hepatitis A, B, C, D, E), seltene Stoffwechselerkrankungen wie eine Eisen- oder Kupferüberladung des Körpers oder immunologische Erkrankungen. Die Leber ist aber auch Spiegelbild unserer Lebensweise: Übergewicht, Bluthochdruck und Zuckerkrankheit macht sich mitunter als eine Fettlebererkrankung bemerkbar. Durch die Zunahmen dieser Stoffwechselkonstellation bereits in jungen Jahren, sind die Folgen dieser Erkrankungen auch in der Leber ablesbar - und damit kontrollbedürftig. Vor allem in diesem Punkt kann der Vorsorge in diesem Fach nur noch mehr Bedeutung eingeräumt werden. Die Zugehörigkeit der Diätologie an unsere Abteilung ist somit ein wesentlicher Bestandteil.

Ein besonderes Patientengut in diesem Schwerpunkt sind PatientInnen, die aufgrund ihrer Erkrankung eine neue Leber erhalten haben und so in einer besonderen immunologischen Situation stehen. Auch hier ist die Zusammenarbeit mit der Medizinischen Klinik für Innere Medizin I an der Medizinischen Universität Innsbruck  von zentraler Bedeutung.  

 

Schwerpunkt entzündliche Darmerkrankungen

Entzündliche Darmerkrankungen setzten sich aus jenen, die durch Infektionen und jenen die aus immunologischen Ursachen zustande kommen, zusammen. Infektiöse

Darmerkrankungen, meist als „Durchfallerkrankungen“ bezeichnet, sind meist vorübergehend, während immunologisch bedingte meist einer dauerhaften Betreuung bedürfen. Die Hauptvertreter sind die Colitis Ulcerosa und der Morbus Crohn, seltener sind die kollagene und die lymphozytäre Kolitis. Diese inflammatorischen Darmerkrankungen führen zu Symptomen wie Durchfall, manchmal mit Blutbeimengung, Gewichtsabnahme, Bauchschmerzen und manches mehr. Für die Behandlung dieser Erkrankungen steht eine Vielzahl von Medikamenten zur Verfügung, die primär auf die Einbremsung des die Krankheit auslösenden Immunsystems zielen. Die Fortschritte in der Behandlung von Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn ist in den letzten Jahren äußerst rasant gewesen, sodass die Betreuung der PatientInnen eine fachliche Herausforderung ist. Nachdem es sich um eine chronische Erkrankung handelt, ist die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen und entsprechen geschultem Personal unabdingbar.

 

HIV-Erkrankungen

HIV- und AID-Erkrankungen sind ein sehr spezielles Gebiet in der Medizin. Die Betreuung der PatientInnen erfordert ein hohes Maß an fachlichem Wissen aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung in diesem Gebiet, gepaart mit einem speziellen „sozialen Gespür“ für die Krankheitssituationen, in denen sich Menschen mit diesen Erkrankungen befinden. Drei unserer OberärtzInnen kümmern sich um die ungefähr 120 PatientInnen mit dieser Erkrankung in Vorarlberg. Dabei wird nicht nur die infektiöse Dimension der Erkrankung abgedeckt, sondern auch alle internistischen Begleitumstände mitberücksichtigt. Ganz im Sinne der Behandlungsqualität und der Vernetzung, werden wir uns im Laufe des Jahres 2017 an das nationale Register für HIV-Erkrankungen anschließen und so auch dieses Gebiet im Sinne unserer PatientInnen weiter zu entwickeln.

 

Allgemeine Erkrankungen der Inneren Organe (Allgemeine Innere Medizin)

Als Abteilung sind wir bestrebt, das Spektrum unseres Faches der Inneren Medizin neben den erwähnten Schwerpunkten möglichst breit abzubilden. Hintergrund ist, dass für viele Spezialgebiete das Verständnis über die Grundlagen der Inneren Medizin einen wesentlichen Mehrwert erzeugen. Des Weiteren sind wir so in der Lage, unserem Nachwuchs eine breite und alltagstaugliche Ausbildung anzubieten. Dies gelingt uns in enger Abstimmung mit der Abteilung für Innere Medizin I, mit der wir gemeinsam die Notaufnahme für Innere Medizin betreiben. Hier werden sämtliche internistische Fragestellungen, vom Herzinfarkt über die Durchfallerkrankung bis hin zur Krebserkrankung, erstmalig gesichtet, erste diagnostische und therapeutische Schritte eingeleitet um dann dem jeweiligen Schwerpunkt zugeordnet zu werden. 

 

Klinische Forschung/akademische Medizin: Studienambulanz/Studienbüro          

Medizin innerhalb bestimmter Schwerpunkte zu betreiben und zu entwickeln bedeutet auch, dass man Teil eines akademischen Netzwerkes ist. Auf diese Weise entsteht die Nähe zu aktuellen Entwicklungen und ist so vorbereitet, wenn diese „Marktreife“ erlangen und im klinischen Alltag Anwendung finden. Wir haben uns mit unserem Studienbüro diesem Gedanken verpflichtet und sind aktives Mitglied mehrerer akademischer Netzwerke, in

denen klinische Studien und anderweitige Forschungsaktivitäten stattfinden. Diese Netzwerke sind:

  • Austrian Breast- and Colorectal Study Group (www.abcsg.at  )
  • Arbeitsgemeinschaft Medikamentöse Tumortherapie (www.agmt.at  )
  • Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (www.sakk.ch  )
  • Süddeutsche AML-Studiengruppe (www.cto-im3.de/amlsg )
  • European Organization of Research and Treatment of Cancer (www.eortc.org
  • Voralberger Institut for Vascular Investigation and Treatment (www.vivit.at )

Des Weiteren sind wir bestrebt, den Erfolg unserer Behandlungen immer wieder aufs neue zu überprüfen, um daraus für die Zukunft zu lernen. Dies geschieht nicht nur im Rahmen der über 30 klinischen Studien, die aktuell an der Abteilung behandelt werden, sondern auch im klinischen Alltag, wo wir durch den Aufbau einer durchgängigen und vernetzten Dokumentation Lehren aus dem Alltag ziehen. Letzterer ist wohl immer noch der beste Lehrmeister.

 

Ernährung: Diätologie

Bei der aufmerksamen Lektüre unserer Website ist Ihnen sicher aufgefallen, dass viele Erkrankungen in unserem Bereich durch entsprechende Vorbeugung verhindert werden könnten. Dabei spielt die Ernährung eine große Rolle: sei es bei der Fettleberkrankung, beim metabolischen Syndrom oder dem Ernährungsbewusstsein in der Vorbeugung von Krebserkrankungen. Es ist somit eine sinnvolle Fügung, dass die Diätologie unserer Abteilung zugeordnet ist. Diätologen sind aufgrund ihrer Ausbildung (3-jähriges FH-Bachelorstudium) befugt, nach ärztlicher Anweisung Ernährungstherapie und -beratung eigenverantwortlich durchzuführen. Sie sind Experten darin, Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Erkrankungen und der Ernährung aufzuzeigen. Dabei geht es im Rahmen von Ernährungsberatungen nicht nur um das Vermitteln theoretischer Kenntnisse, sondern v.a. um die Schulung zur praktischen Umsetzung im Alltag. Somit ist deren Bedeutung auch im klinischen Alltag evident. Hinzu kommt die wesentliche Aufgabe von Ernährungsteams, die optimale Ernährungsform in kritischen Krankheitssituationen herzustellen. Die Ernährung neben anderen „Gewohnheiten im Leben“ in den Fokus zur Verhinderung von Erkrankungen zu stellen ist ein visionäres Ziel unserer Abteilung.

 

 

 

 

 

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