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Leistungen Operative Leistungen Spiegelung des Brustzwischenraumes - Mediastinoskopie
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Mediastinoskopie
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  Spiegelung des Brustzwischenraumes - Mediastinoskopie

 

Bei einer Mediastinoskopie wird der zwischen den beiden Lungenflügeln gelegene Mittelfell-Raum untersucht.
Die Mediastinoskopie findet in Vollnarkose statt.

Der Arzt legt einen kleinen Hautschnitt oberhalb des Brustbeines an.

Dort führt er ein spezielles, optisches Instrument (Mediastinoskop) hinter dem Brustbein und vor der Luftröhre ein. Mit Hilfe dieses Instrumentes entnimmt er Gewebeproben von Lymphknoten, aber auch von anderem Gewebe.

 

Häufig geschieht dies in der Diagnostik von Lungentumoren, wie z.B. des nicht kleinzelligen Bronchuskarzinoms, sowie zur Beurteilung des Tumorstadiums, da sich daraus Konsequenzen bzgl. der Therapien ableiten.

Weitere Indikationen zur Mediastinoskopie, sind der Verdacht auf eine Sarkoidose, ein malignes Lymphom oder ein Mesotheliom.

 

Risiken:

Die Hauptrisiken der Mediastinoskopie bestehen in:

  • einer Blutung durch die Verletzung von Gefäßen
  • einer Infektion
  • dem Auftreten eines unerwünschten Lungekollaps (Pneumothorax)

 

Durch den Eingriff kann zudem eine Verletzung der im Mittelfell-Raum verlaufenden Nerven auftreten. Zu den möglichen Funktionseinschränkungen gehören Heiserkeit durch Stimmbandlähmung oder Atemnot in Folge einer Zwerchfelllähmung.

Insgesamt treten diese Komplikationen jedoch selten auf. Extrem selten gibt sich die Notwendigkeit zu einer größeren Öffnung des Brustkorbes (etwa aufgrund eines unerwarteten Befundes oder einer Blutungskomplikation).

 

Der Mediastinoskopie gehen meistens Voruntersuchungen, wie

 

  • Röntgen - Thorax,
  • Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT)
  • oder Positronen-Emissions-Tomographie (PET) voraus,

 

um die Genauigkeit des Lymphknotenstagings zu erhöhen und das Risiko für den Pat. zu minimieren.


© Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H (06.05.2011)
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