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Leistungen Operative Leistungen Operationen an der Speiseröhre, Luftröhre und Bronchien
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Anatomie des Kehlkopfes
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  Operationen an der Speiseröhre, Luftröhre und Bronchien

Ösophagoskopie

Als Ösophagoskopie wird eine Spiegelung der Speiseröhre bezeichnet. Diese erfolgt bei unterschiedlichen Krankheitsbildern mithilfe eines Endoskops . Die Ösophagoskopie ist sowohl ein diagnostisches als auch ein therapeutisches Verfahren. Indikationen für eine Ösophagoskopie sind:

  • Entfernung von verschluckten Fremdkörpern
  • Verschlucken von Säure/Lauge mit Verätzung der Speiseröhre
  • Schluckstörung
  • Verdacht auf einen Tumor der Speiseröhre

 

Tracheobronchoskopie

Die Tracheobronchoskopie ist die Spiegelung von Luftröhre und Bronchien und ist ebenfalls sowohl ein diagnostisches als auch ein therapeutisches Verfahren, das bei folgenden Krankheitsbildern zur Anwendung kommt:

  • Entfernung eingeatmeter Fremdkörper
  • Verdacht auf Einengung der Luftröhre/Bronchien
  • Verdacht auf Tumor der Luftröhre/Bronchien

 

Tracheotomie

Eine Tracheotomie oder Luftröhrenschnitt kann erforderlich sein bei:

  • Langzeitbeatmeten Patienten
  • Verlegung der oberen Luftwege durch eine Schwellung oder einen Tumor
  • Erleichterung der Entwöhnung von der Beatmung und der Absaugung von Bronchialsekret
  • Patienten mit Schluckstörung, die beim Schlucken Flüssigkeit in die Luftröhre bekommen
  • Strahlenbehandlung von Tumoren im Bereich der oberen Atem-/Schluckwege
  • Beidseitiger Stimmbandlähmung
  • Operationen im Bereich der oberen Atem-/Schluckwege, die mit einer postoperativen Schwellung oder einem erheblichen Nachblutungsrisiko einhergehen

Anatomie des Kehlkopfes

(1) Schildknorpel
(2) Ligamentum cricothyroideum
(3) Ringknorpel
(4) Luftröhre
(A) Lokalisation der Koniotomie
(B) Lokalisation der Tracheotomie

 

 

Koniotomie

Notfalleingriff bei akuter Luftnot durch Verlegung der oberen Atemwege. Kann über den Mund keine Beatmung mehr erfolgen, so ist dieser Eingriff eine lebensrettende Sofortmassnahme. Die Koniotomie ist schneller durchführbar als die Tracheotomie und daher als Notfalleingriff geeignet. Da die Eröffnung der Luftwege knapp oberhalb des Ringknorpels im Kehlkopf erfolgt, besteht jedoch die Gefahr einer Einengung in diesem Bereich (subglottische Stenose), falls die Koniotomie länger genutzt wird. Sie sollte daher möglichst schnell in eine Eröffnung der Luftröhre (Tracheotomie) umgewandelt werden.


© Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H (04.05.2011)
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