Vlbg. KH-Betriebsgesellschaft Feldkirch Gefäßchirurgie
 


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Leistungen Halsschlagader
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Verschluss oder Enge der Halsschlagader

Carotisstenose

Ein Schlaganfall ist ein potentiell lebensbedrohliches Ereignis. Ein Schlaganfall kann zur Halbseitenlähmung, Sprachstörung oder Blindheit führen. Manchmal endet er auch tödlich. Die zunehmende Lebenserwartung wie auch die „moderne“ Lebensweise – mit Bewegungsarmut und Fettleibigkeit - und Nikotinkonsum sind die häufigsten Ursachen. In vielen Fällen geht aber einem Schlaganfall eine diskrete Symptomatik voraus. D.h.: Die neurologischen Ausfälle kommen und für einige Sekunden und verschwinden dann wieder. Diese Symptome sind aber die Vorboten für einen richtigen Schlaganfall mit bleibenden Schäden (Sprach- und Sehstörungen, wie auch Halbseitenlähmung). Beim Auftreten dieser Vorboten (Lähmungen, Gefühlstörungen, Sprachstörungen, Sehstörungen … usw.) ist dringend eine fachärztliche neurologische Untersuchung angezeigt.

Das menschliche Gehirn wird zum Großteil von den beiden Halsschlagadern (A. carotis) versorgt, parallel zur Halswirbelsäule verlaufen noch die beiden kleineren Halswirbelsäulenschlagadern (A. Vertebralis). Ein Schlaganfall kann durch eine Mangeldurchblutung (ischämischer Insult) oder durch einen Einblutung (hämorrhagischer Insult). Bei ca. 20% dieser „ischämischen“ Schlaganfälle finden sich Engstellen der Halsschlagadern. Eine einfache Ultraschalluntersuchung kann hier Aufschluß geben, ob eine Engstelle der Halsschlagader vorliegt. Viele dieser Engstellen können mittels einer gefäßchirurgischen Operation beseitigt werden.

Die Operation der Halsschlagader wurde erstmals 1954 durchgeführt, bei diesem Eingriff wird die Halsschlagader an der Engstelle eröffnet und die Engstelle ausgeschält. Die Operation dauert etwa 90 Minuten. Wir bieten alle gängige Operationsmethoden an, favorisieren jedoch die EEA (Eversions-End-Arteriektomie): Umstülpen der Gefäßwand - um die Gefäßwandablagerungen als Zylinder zu entfernen, da sie ohne Fremdmaterial auskommt und den natürlichen Gefäßverlauf erhält. In gewissen Fällen raten wir zu einer Dehnung mit Gefäßstütze (PTA mit Stent). Statistisch wird durch ein rechtzeitiges chirurgisches Vorgehen das Schlaganfallrisiko deutlich gesenkt, solange die Operation an einen Zentrum mit einer Komplikationsrate < 3% (bei asymptomatischer Carotis-Stenose) bzw. <6% (bei symptomatischer Carotis-Stenose) durchgeführt wird. Bei ca. 100 Halsschlagaderoperationen pro Jahr liegen wir mit einer Komplikationsrate von 1,8 % deutlich unter diesen international festgelegten Marken. Unsere Ergebnisse sind nicht nur ein Ergebnis konsequenter Operationstechnik – sondern beruht auch auf der engen Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen - insbesondere dem Institut für Akutneurologie und Strokeunit (Prim. Dr. P. Werner). Mit der Unterstützung der Abteilung für Anästhesie, Angiologie und Radiologie kann für jeden Pat. individuelle und Leitlinien gerechte Behandlungsstrategie festgelegt und durchgeführt werden.



Leistungen Halsschlagader
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