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Aktuell News Zuerst zum Hausarzt, Entlastung für Fachärzte und Ambulanzen
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  Zuerst zum Hausarzt, Entlastung für Fachärzte und Ambulanzen

Zielgerichtete hautärztliche Versorgung durch Gesundheitsinitiative Dermatologie

 

Der Vorarlberger Landesgesundheitsfonds hat das Projekt "Modellregion Gesundheitswesen Vorarlberg" ins Leben gerufen, um Lösungswege für die Entlastung der Spitalsambulanzen zu suchen. Im Rahmen dieser Initiative wurden mehrere Teilprojekte entwickelt, darunter die Gesundheitsinitiative Dermatologie, die als Kooperation von Landesregierung, Ärztekammer, Gebietskrankenkasse und Landeskrankenhäusern jetzt umgesetzt wird.

 

„Die Gesundheitsinitiative Dermatologie ist ein Entwicklungsschritt, damit die abgestufte Gesundheitsversorgung wieder verstärkt im Bewusstsein der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger verankert wird. Unser wichtigstes Ziel ist, dass die Bevölkerung, abhängig von den jeweiligen Erkrankungen, die angemessene medizinische Einrichtung in Anspruch nimmt“, betont Gesundheitslandesrat Dr. Rainer Gögele anlässlich der Auftaktpressekonferenz.

 

HausärztInnen erste Anlaufstelle

Die PatientInnen suchen derzeit ungesteuert AllgemeinmedizinerInnen, FachärztInnen und die Spitalsambulanzen auf, wobei vor allem die Spitalsambulanzen einen regen Zulauf verzeichnen. „Das bringt sowohl bei den FachärztInnen als auch in den Ambulanzen lange Wartezeiten“, erklärt Dr. Harald Schlocker, Sprecher der niedergelassenen Ärzte in der Vorarlberger Ärztekammer. „Deshalb ist es notwendig, dass die Bevölkerung den Hausarzt wieder vermehrt als erste Ansprechperson für alle Beschwerden ansieht.“

 

Aufgaben klar festgelegt

Im Rahmen der Gesundheitsinitiative Dermatologie werden die Aufgaben und Verantwortlichkeiten klar festgelegt. „Erste Ansprechperson auch für Hauterkrankungen ist in allen Fällen der Hausarzt oder die Hausärztin“, betont Dr. Schlocker. Einfache Hauterkrankungen können dort behandelt werden. Für komplexere Erkrankungen ist eine Überweisung zum Facharzt notwendig. „Die dermatologische Ambulanz am Landeskrankenhaus Feldkirch ist nur für Notfälle, sehr komplexe Erkrankungen oder stationäre PatientInnen die richtige Anlaufstelle“, erläutert Dr. Till Hornung, Geschäftsführer der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft. Im Rahmen der Informationskampagne werden betroffene PatientInnen darauf aufmerksam gemacht, welche Anlaufstelle für sie die richtige ist. „Unkomplizierte Fälle werden in Zukunft in der dermatologischen Ambulanz nicht mehr behandelt“, betont Hornung.

 

Besserer Zugang zur richtigen Stelle

„Der Zugang aller PatientInnen zur dermatologischen Grundversorgung ohne Terminvereinbarung ist sowohl im Regel- als auch im Notdienstbetrieb sichergestellt“, betont VGKK-Obmann Manfred Brunner. „Wenn mehr leichte Hauterkrankungen bei den HausärztInnen behandelt werden, sind bei DermatologInnen und in der Spitalsambulanz mehr Kapazitäten für kompliziertere Fälle frei. Dadurch verringern sich auch die Wartezeiten“, erläutert Brunner den unmittelbaren Nutzen für die Bevölkerung.


© Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H (03.06.2015)
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