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Der immunhistochemischen Workshop am akademischen Schwerpunktkrankenhaus Feldkirch war sehr gut besucht: Pathologen, Onkologen und Biomedizinische Analytiker nahmen teil.
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Ein hochkarätiges Team leitete den immunhistochemischen Workshop am akademischen Schwerpunktkrankenhaus Feldkirch: Dr. rer. nat. Karsten Debel, Geschäftsführer Zytomed Systems GmbH; Dr. med. Veronika Kanitz, Institut für Pathologie der LMU München (Ludwig Maximilian Universität); Dipl. Biol. Birgitt Salzer, Gebietsleiterin Süd, Zytomed Systems GmbH; Dr. med. Vera Link, Institut für Pathologie der LMU München; Prim. Univ. Prof. Dr. Felix Offner, Leiter des Instituts für Pathologie im LKH Feldkirch
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Immunhistochemisches Bild: Zellverbände eines Mammakarzinoms (Brustkrebs). Das therapeutische Zielmolekül HER2 wurde in einer diagnostischen Gewebeprobe mit einem braun farbmarkierten Antikörper an der Oberfläche der Krebszellen nachgewiesen. Das heißt der Tumor der Patientin kann somit auch mit Antikörpern gegen das HER2Molekül bekämpft werden.
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  Mehr Farbe für bessere Tumorklassifizierung und -therapie

Kürzlich kamen Pathologen, Onkologen und Biomedizinische Analytiker im akademischen Schwerpunktkrankenhaus Feldkirch zusammen, um einen besonderen immunhistochemischen Workshop zu besuchen. Ziel war es den Ärzten neue Gewebefärbetechniken näher zu bringen sowie dahinterstehende komplexe biochemische Reaktionen besser verstehen und interpretieren zu lernen. „Weiterbildungen dieser Art tragen dazu bei, die Qualität der Tumorklassifikation und die Wahl der geeigneten Therapie stets zu verbessern“, so Prim. Univ. Prof. Dr. Felix Offner, Leiter des Instituts für Pathologie am LKH Feldkirch und Initiator der Schulung.

Im Fokus der Fortbildung standen spezielle Färbemethoden von Gewebeproben, die bestimmte Eiweiße mithilfe von Antikörpern sichtbar machen können und infolge helfen, Tumore genau zu klassifizieren. Außerdem kann dadurch das Wachstumsverhalten der Krebszellen analysiert und zwischen verschiedenen Therapieantworten unterschieden werden.

Zielgerichtete Therapie bei Brustkrebs

Brustkrebs ist weltweit die häufigste Krebsart bei Frauen, jährlich werden mehr als eine Millionen Brustkrebs-Neuerkrankungen verzeichnet. Verfügen die Tumorzellen über gewisse Andockstellen (Rezeptoren), die durch immunhistochemische Färbungen identifiziert werden, kommen spezifische Medikamente zum Einsatz, die die kranken Zellen über diese Rezeptoren attackieren. Fehlen diese Rezeptoren kommen andere Therapien - wie Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung - zum Einsatz. Die moderne Medizin macht so eine zielgerichtete Therapie weitgehend möglich.

Statements

Prim. Univ.-Prof. Dr. Felix Offner, Leiter des Instituts für Pathologie, LKH Feldkirch:

„Eine wesentliche Voraussetzung für den enormen Fortschritt in der Krebsmedizin ist das wachsende Verständnis der Zusammenhänge zwischen der molekularen Analyse und der Entstehung und dem Wachstum von Tumoren.“

Zahlen und Fakten für Vorarlberg

  • Krebsneuerkrankungen pro Jahr: ca. 1700
  • Menschen, die mit Krebs leben: ca. 15 000
  • Todesfälle aufgrund von Krebs jährlich: ca. 760
  • Institut für Pathologie, LKH Feldkirch: ca. 15.000 immunhistochemische Analysen pro Jahr



© Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft m.b.H (20.12.2017)
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